{"id":1015,"date":"2022-10-10T13:32:26","date_gmt":"2022-10-10T12:32:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/?p=1015"},"modified":"2022-10-10T13:32:26","modified_gmt":"2022-10-10T12:32:26","slug":"selbstaendig-im-bereich-onlinemarketing-ein-erfahrungsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/selbstaendig-im-bereich-onlinemarketing-ein-erfahrungsbericht","title":{"rendered":"Selbst\u00e4ndig im Bereich Onlinemarketing: Ein Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs gibt nur einen Weg, Gro\u00dfartiges zu leisten: Zu tun, was man liebt.\u201c \u2013 das sagte einst Steve Jobs. Der Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstbestimmung sind h\u00e4ufig der Ansto\u00df, um den Schritt vom Angestelltenverh\u00e4ltnis in die Selbstst\u00e4ndigkeit zu wagen. Alle Existenzgr\u00fcnderInnen eint die Aufgabe, die Herausforderungen der Gr\u00fcndung zu meistern. Wie das gelingen kann, zeigen wir Ihnen heute anhand eines Erfahrungsberichts, der die H\u00f6hen und Tiefen der Selbst\u00e4ndigkeit realistisch darstellt.<!--more--><\/p>\n<p>Vor zehn Jahren haben Alexandra und Eduard Kosel eine <a href=\"https:\/\/axi.st\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Agentur f\u00fcr Onlinemarketing und Webentwicklung in Kaiserslautern<\/a> gegr\u00fcndet \u2013 und Alexandra berichtet heute von ihrem gemeinsamen Weg in und durch die Selbst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<h3>Selbst\u00e4ndigkeit: Der Weg ist das Ziel<\/h3>\n<p>Eduard und ich lernten uns vor etwa 11 Jahren kennen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade meinen Bachelorabschluss in \u201eMittelstands\u00f6konomie\u201c in der Tasche und hatte mich an der Hochschule M\u00fcnchen eingeschrieben, um meinen Master in \u201eBusiness Administration &#038; Marketing Management\u201c zu absolvieren. Eduard studierte zu diesem Zeitpunkt an der TU Kaiserslautern Informatik.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich tr\u00e4umte ich als Kind schon von der Selbst\u00e4ndigkeit &#8211; ohne genau zu wissen, in welche Richtung mich dies f\u00fchren k\u00f6nnte. Geschrieben habe ich fr\u00fcher schon gerne \u2013 kleine Geschichten und Gedichte, sogar mit einem Kinderbuch hatte ich in meiner Jugend mal begonnen. Meine Leidenschaft f\u00fcr das Schreiben sp\u00e4ter einmal mit der Selbst\u00e4ndigkeit zu verbinden, kam mir aber noch lange nicht in den Sinn.<\/p>\n<h3>Schritt 1: Die strategische Planung<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend meines Bachelor-Studiums kam die Zeit, in der soziale Netzwerke immer mehr in meinen &#8211; und, vor allem als Marketinginstrument &#8211; in den Fokus von Unternehmen r\u00fcckten. Von da an spielte mir die Entwicklung des Onlinemarketings quasi rasant in die Karten. Ich erkannte zwei Dinge: <\/p>\n<p>Erstens, dass das Onlinemarketing in Zukunft nicht mehr aus Unternehmen wegzudenken sein w\u00fcrde, um die Zielgruppe in Zukunft ad\u00e4quat zu adressieren. Und zweitens: Dass Unternehmen schlichtweg keine Zeit (und\/oder Kenntnisse) haben w\u00fcrden, um sich diesem neu entstehenden Marketing-Zweig selbst zu widmen.<\/p>\n<p>Also dachte ich mir: Warum nicht genau das tun, was ich gut kann und gerne mache? Schreiben \u2013 und zwar f\u00fcr die Onlinekan\u00e4le von Unternehmen. <\/p>\n<h3>Schritt 2: Ein Gang zum Gewerbeamt<\/h3>\n<p>Nachdem die ersten strategischen \u00dcberlegungen abgeschlossen waren, wagte ich den Gang zum \u00f6rtlichen Gewerbeamt. Hier meldete ich ein Einzelunternehmen an, welches ich unter der Kleingewerberegelung betreiben wollte. <\/p>\n<p>\u00dcber Familie, Freunde und Bekannte kam ich recht schnell an meine ersten Auftr\u00e4ge. Ich schrieb Website-Texte, Produktbeschreibungen, Blogartikel, E-Mail-Newsletter, verfasste Postings f\u00fcr Facebook und Twitter (ja, damals noch ganz hoch im Kurs!).<\/p>\n<p>Wie f\u00fcr viele Informatikstudenten \u00fcblich, erstellte Eduard nebenbei f\u00fcr kleinere Unternehmen Websites. Auch er hatte ein Gewerbe angemeldet. <\/p>\n<p>Unsere Einnahmen reichten aus, um uns beiden das Studium zu finanzieren.<\/p>\n<p>Etwa ein Jahr nach Beginn meines Masterstudiums stand ich gleich vor zwei gro\u00dfen und zukunftsweisenden Fragen:<\/p>\n<p>\u00dcber welches Thema und f\u00fcr welches Unternehmen w\u00fcrde ich meine Masterarbeit schreiben wollen? Oder: Kann ich mir tats\u00e4chlich vorstellen, die Selbst\u00e4ndigkeit auszubauen? <\/p>\n<p>Ich nahm all meinen Mut zusammen, sprach mit Eduard und anschlie\u00dfend mit meinem betreuenden Professor. Ich schlug beiden vor, als Masterarbeit einen Businessplan zu schreiben: Und zwar f\u00fcr ein eigenes Unternehmen. <\/p>\n<p>Ich wollte, zusammen mit Eduard, den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit wagen. Dass meine Leidenschaft f\u00fcr (Marketing-)Texte und sein Enthusiasmus f\u00fcr Web-Design und -Entwicklung gut harmonierten, hatten wir in der Vergangenheit schon h\u00e4ufig festgestellt. Gr\u00fcnden wollten wir in unserem Heimatort Kaiserslautern, denn hier ist die Agenturdichte \/ der Wettbewerb lange nicht so hoch wie in der Gro\u00dfstadt M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Der geplante Start in die gemeinsame Selbst\u00e4ndigkeit war erstmal nur als ein Versuch gedacht, um zu sehen, ob wir es schaffen w\u00fcrden, davon zu leben. Als Studenten waren wir noch kein gro\u00dfes Einkommen gewohnt und so hatten wir nichts zu verlieren. <\/p>\n<p>Wir fackelten nicht lange. Noch bevor der Businessplan fertig war, gingen wir zum Gewerbeamt und gr\u00fcndeten unsere Agentur \u201eaXist\u201c f\u00fcr Onlinemarketing &#038; Webentwicklung. <\/p>\n<h3>Schritt 3: Unser Au\u00dfenauftritt<\/h3>\n<p>Jeder von uns hatte schon seinen eigenen kleinen Kundenstamm \u2013 perfekt f\u00fcr unseren gemeinsamen Start. <\/p>\n<p>Aus meinen beiden Studieng\u00e4ngen hatte ich das betriebswirtschaftliche und marketingtechnische Handwerkszeug an der Hand, um unseren Auftritt gegen\u00fcber unseren Kunden zu planen. Eduard verf\u00fcgte \u00fcber die entsprechenden Skills f\u00fcr das Design von Webematerialien und die Erstellung unserer Website.<\/p>\n<p>Und auch wenn auf meinem Studien-Lehrplan f\u00fcr zwei Semester das Thema \u201eGr\u00fcndungsmanagement\u201c auf dem Programm stand, so ist eine Existenzgr\u00fcndung in der Realit\u00e4t doch nochmal etwas anderes als in der Theorie.<\/p>\n<h3>Schritt 4: Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Weg in (und durch) die Selbst\u00e4ndigkeit holen<\/h3>\n<p>Schnell merkten wir, dass wir Unterst\u00fctzung brauchten \u2013 bei organisatorischen und rechtlichen Fragen, bei der Planung unserer Kundenakquise, bei der Frage nach Versicherungen und im Hinblick auf steuerliche Aspekte.<\/p>\n<p>Wir wandten uns an das Gr\u00fcndungsb\u00fcro Kaiserslautern. Hier erhielten wir umfassende Beratung in allen Bereichen, durften kostenfrei an Gr\u00fcnderworkshops teilnehmen und der Kontakt zu Versicherungsmaklern, Unternehmensberatern und anderen Experten wurde hergestellt.<\/p>\n<p>Hiervon haben wir unglaublich profitiert. Insbesondere unserem unabh\u00e4ngiger Versicherungsmakler haben wir viel zu verdanken. Im Dschungel der Versicherungen hatten wir selbst n\u00e4mlich weder Vorkenntnisse noch Durchblick. <\/p>\n<p>Schlussendlich entschlossen wir uns dazu, in die private Krankenversicherung zu wechseln sowie eine private Renten- und Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung abzuschlie\u00dfen. <\/p>\n<p>Aus unserem Familien- und Freundeskreis rieten uns viele von diesen Versicherungen ab. \u201eUnn\u00f6tig, zu teuer, wann werdet ihr \u201eSchreibtischhelden\u201c schon berufsunf\u00e4hig.\u201c, war der einschl\u00e4gige Tenor. Zum Gl\u00fcck lernten wir als Gr\u00fcnder relativ schnell mit Vorbehalten umzugehen \u2013 die begegneten uns \u00fcber die Jahre in allen Bereichen immer wieder. Dass unsere Entscheidungen diesbez\u00fcglich richtig waren, hat sich in der Zukunft immer wieder best\u00e4tigt \u2013 aber das ist nat\u00fcrlich ganz individuell.<\/p>\n<h3>Schritt 5: Den \u201eechten\u201c Gr\u00fcnderalltag meistern<\/h3>\n<p>Wenn wir unseren Start in die Selbst\u00e4ndigkeit heute r\u00fcckblickend beschreiben, sagen wir meistens: \u201eEs war hart, aber herzlich.\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber den kleinen Kundenstamm, den wir uns w\u00e4hrend des Studiums aufgebaut hatten, kamen wir schnell an weitere Auftr\u00e4ge. Finanziell reichte es schon nach kurzer Zeit f\u00fcr unsere erste gemeinsame Wohnung und einen vollen K\u00fchlschrank. Wir hatten nicht viel, aber wir hatten es uns aus eigener Kraft erarbeitet \u2013 und das machte uns stolz.<\/p>\n<p>Gearbeitet haben wir von zu Hause. Das ist ein echter Vorteil, wenn man eine Online-Dienstleistung anbietet. Theoretisch h\u00e4tten wir von \u00fcberall auf der Welt arbeiten k\u00f6nnen. Alles was wir brauchten, waren ein Laptop und ein Telefon. <\/p>\n<p>Das klingt auf den ersten Blick vielleicht wie der wahrgewordene Traum der Selbst\u00e4ndigkeit. War es grunds\u00e4tzlich auch &#8211; aber uns fiel dennoch relativ schnell die Decke auf den Kopf. <\/p>\n<p>Wenn man von zu Hause arbeitet, sieht man sich 24\/7 mit der Arbeit konfrontiert. Und: Uns fehlten die sozialen Kontakte, wie man sie hat, wenn man in einer Firma angestellt ist. Ein Schw\u00e4tzchen hier, ein Kaffee dort \u2013 einfach der ganz allt\u00e4gliche berufliche und private Austausch.<\/p>\n<p>Also gingen wir auf die Suche nach einem B\u00fcroraum, den wir im Deutschen Forschungsinstitut f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI) fanden. Hier wurden B\u00fcror\u00e4ume an Selbst\u00e4ndige vermietet.<\/p>\n<p>In dem repr\u00e4sentativen Geb\u00e4ude und dem gro\u00dfartig ausgestatteten B\u00fcroraum f\u00fchlten wir uns sofort wohl und wir beschlossen, diesen Schritt zu wagen. <\/p>\n<p>Das B\u00fcro kostete &#8211; f\u00fcr unsere damaligen Verh\u00e4ltnisse &#8211; eine Stange Geld. Und dennoch war es f\u00fcr uns richtig, das \u201eRisiko\u201c einzugehen, denn: <\/p>\n<p>Mit den anderen Selbst\u00e4ndigen und Mitarbeitern kn\u00fcpften wir nicht nur Freundschaften, sondern fanden sogar auch Partner, um unser Portfolio zu erweitern. So kam es dazu, dass wir schon bald auch ein Fotografen-Team mit in unserem Boot hatten, mit dem wir unseren Kunden virtuelle Rundg\u00e4nge und professionelle Foto- und Imagevideoerstellung anbieten konnten \u2013 und das kam richtig gut an.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sorgten das repr\u00e4sentative B\u00fcrogeb\u00e4ude mit seinem Empfang, und unser B\u00fcro bei Kunden &#8211; die wir nun auch endlich zu Meetings in unsere R\u00e4umlichkeiten einladen konnten &#8211; f\u00fcr weitere Professionalit\u00e4t auf unserer Seite.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/buero-axist2.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"282\" class=\"alignnone size-full wp-image-1016\" srcset=\"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/buero-axist2.png 500w, https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/buero-axist2-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>\u00dcber die neu entstandenen Kontakte kamen wir an weitere Auftr\u00e4ge, die immer gr\u00f6\u00dfer wurden. L\u00e4ngst waren nicht mehr nur kleine Unternehmen unsere Kunden. Wir bekamen zahlreiche Anfragen von (\u00fcberwiegend) regionalen gro\u00dfen Firmen aus den Bereichen Trendsport, Altenpflege, aus der Industrie sowie aus vielen weiteren Branchen. <\/p>\n<p>Wir wurden nicht nur f\u00fcr die Erstellung und Pflege von Websites, der Suchmaschinenoptimierung, dem Suchmaschinenmarketing, und dem Erstellen von Texten beauftragt. Hinzu kamen das Halten von Workshops und Schulungen f\u00fcr namenhafte Unternehmen sowie das Teilen unserer Erfahrungen auf gr\u00f6\u00dferen regionalen Gr\u00fcnderveranstaltungen. <\/p>\n<p>Ungeplant wuchs unser Portfolio an Dienstleistungen so noch einmal an. In dieser Zeit entdeckten wir viele neue Branchen f\u00fcr uns \u2013 und das machte (und macht immer noch!) den Arbeitsalltag besonders spannend und lehrreich.<\/p>\n<p>Wir waren \u00fcbergl\u00fccklich, dass sich alles so positiv entwickelte und wir unseren Traum leben durften. <\/p>\n<h3>Schritt 6: Die H\u00fcrden der Selbst\u00e4ndigkeit meistern<\/h3>\n<p>Nichtsdestotrotz wurden wir <a href=\"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/selbstaendigkeit-als-seoler-tipps-um-das-erste-geschaeftsjahr-zu-meistern-2\">in den ersten Jahren<\/a> immer wieder mit Herausforderungen und R\u00fcckschl\u00e4gen konfrontiert. Und genau das ist es wohl, was alle Unternehmer meinen, wenn sie sagen: \u201eNach etwa f\u00fcnf Jahren kommt das eigene Unternehmen in sichereres Fahrwasser.\u201c.<\/p>\n<p>Da wir viele Auftr\u00e4ge bekamen, arbeiteten wir rund um die Uhr. Manchmal bis in die fr\u00fchen Morgenstunden \u2013 und manchmal auch zu \u201eDumpingpreisen\u201c. <\/p>\n<p>Kunden erteilten Auftr\u00e4ge und meldeten sich danach nie wieder. Fertige Projekte stellten wir in Rechnung \u2013 es wurde zu sp\u00e4t oder gar nicht gezahlt. Projekte wurden aufw\u00e4ndiger als im Voraus angenommen. Der Preis, den wir vorab verhandelten, war viel zu gering und lie\u00df sich nachtr\u00e4glich nicht mehr anheben. Nicht selten war das teures Lehrgeld. An manchen Tagen wussten wir nicht, wie und ob wir \u00fcberhaupt weitermachen sollten. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus war es f\u00fcr uns neu, solchen Situationen als Paar gewachsen zu sein. Die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem verschwammen immer mehr &#8211; und das sorgte auch f\u00fcr die ein oder andere Meinungsverschiedenheit. <\/p>\n<p>Nicht selten dachten wir dar\u00fcber nach, einfach das Handtuch zu werfen und uns \u2013 mit unseren guten Studienabschl\u00fcssen \u2013 doch lieber eine Festanstellung mit ad\u00e4quater Bezahlung (bei vermutlich weniger Stress und H\u00fcrden, oder zumindest anderer Natur) zu suchen.<\/p>\n<p>Aber: Wer einmal die Luft der Selbst\u00e4ndigkeit geschnuppert hat, gibt nun mal nicht so schnell auf. Unser Grundger\u00fcst war gut, das hatte sich in der Vergangenheit gezeigt. Wir bissen die Z\u00e4hne zusammen und taten alles daf\u00fcr, unseren Traum weiterzuleben zu k\u00f6nnen. Wir planten um, stellten uns anders auf.<\/p>\n<p>Und so entschieden wir uns im dritten Gesch\u00e4ftsjahr, \u201eManpower\u201c ins Boot zu holen. Damit gingen wir erstmal ein finanzielles Risiko ein, denn: Auch wenn es gut lief, wussten wir nat\u00fcrlich nicht, ob das auch in Zukunft so bleiben w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Wir stellten zwei Mitarbeiter und zwei Werksstudenten ein. Und so hatten wir endlich etwas mehr Luft, um uns neben der Arbeit auch um Buchhaltung, rechtliche Fragen und Co. zu k\u00fcmmern. Nicht zuletzt freuten wir uns \u00fcber einen etwas geregelteren Alltag. <\/p>\n<p>Das Ergebnis: Gemeinsam ist nicht nur unsere Firma gewachsen, sondern auch wir. <\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter heirateten wir\u2026<br \/>\n\u2026und dann k\u00fcndigte sich unser erster Nachwuchs an. <\/p>\n<p>Was viele vielleicht nicht wissen: Auch als Selbst\u00e4ndige hat man ein Recht auf Elternzeit und -geld. In der privaten Krankenversicherung entfallen zumeist sogar die monatlichen Beitragszahlungen f\u00fcr diesen Zeitraum.<\/p>\n<p>Da ich mich erstmal ausschlie\u00dflich um den Nachwuchs k\u00fcmmerte, \u00fcbernahmen mein Mann und unsere Mitarbeiter meine Aufgaben. Es kann \u2013 je nach Zukunfts- und Lebensplanung \u2013 auf jeden Fall ein gro\u00dfer Vorteil sein, nicht alleine zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Mittlerweile haben wir sogar zwei Kinder und arbeiten in unseren eigenen R\u00e4umlichkeiten, in unserem eigenen Haus. <\/p>\n<p>Hier sind wir mittlerweile nur noch zu zweit t\u00e4tig, denn so sind wir derzeit flexibler. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass das Organisieren von Mitarbeitern doch ein nicht unbeachtlicher Zeitfaktor ist. Auch was Lohnbuchhaltung und Co. angeht. <\/p>\n<p>Wir haben einen kompetenten Steuerberater, der uns vieles abnimmt und an den wir uns, auch als Unternehmensberater, jederzeit wenden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Unsere langj\u00e4hrigen Kunden versorgen uns regelm\u00e4\u00dfig und zuverl\u00e4ssig mit Auftr\u00e4gen, bezahlt wird stets p\u00fcnktlich. Auf diese Weise haben wir nun die Sicherheit geschaffen, die wir uns in fr\u00fcheren Jahren immer gew\u00fcnscht haben. <\/p>\n<p>Verst\u00e4ndnis, wenn wir wegen Krankheit (oder kranken Kindern) mal ein paar Tage nicht erreichbar sind \u2013 oder gar ein Urlaub, ohne den Laptop dabei haben zu m\u00fcssen, sind mittlerweile m\u00f6glich. Das ist wirklich Goldwert und war in den Anf\u00e4ngen unserer Selbst\u00e4ndigkeit nicht denkbar.<\/p>\n<p>Viele unserer Kunden sind mittlerweile auch zu Freunden geworden \u2013 daf\u00fcr sind wir unheimlich dankbar. <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzen wir immer wieder selbst Gr\u00fcnderInnen auf ihrem Weg in die Selbst\u00e4ndigkeit. Eine echte Herzensangelegenheit f\u00fcr uns, denn wir wissen, wie wertvoll Hilfestellung in dieser Phase sein kann.<\/p>\n<h3>Unser Fazit: Selbst\u00e4ndigkeit? Ja, bitte!<\/h3>\n<p>Wir lieben das, was wir tun. Manchmal bezeichnen wir unsere Firma sogar als \u201edrittes Kind\u201c, denn sie bedeutete uns sehr viel. Ohne den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit w\u00e4ren wir nicht das, was wir heute sind. Jeder von uns ist durch die Erfahrungen der Selbst\u00e4ndigkeit pers\u00f6nlich gewachsen und wir wissen: Als Team sind wir unschlagbar. <\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen unseren Traum leben und daf\u00fcr sind wir mehr als dankbar. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt und ob wir k\u00fcnftig ausschlie\u00dflich mit Onlinemarketing und Webentwicklung unsere Br\u00f6tchen verdienen werden. <\/p>\n<p>Vielleicht werden wir unser Gesch\u00e4ftsmodell im Laufe der Jahre erneut anpassen m\u00fcssen, denn die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant.<\/p>\n<p>Was wir auf jeden Fall wissen, ist: Alles was wir f\u00fcr die Zukunft brauchen, liegt in uns &#8211; wir haben es in der Hand. Herausforderungen sind dazu da, um gemeistert zu werden. Das haben wir \u00fcber die Jahre gelernt.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf alles, was die n\u00e4chsten Gesch\u00e4ftsjahre bringen!<\/p>\n<p>Eines m\u00f6chten wir noch allen mit auf den Weg geben, die mit dem Gedanken spielen, den Schritt als SEO-Experte oder als <a href=\"https:\/\/www.seojobboerse.de\/blog\/zusammenarbeit-mit-einer-seo-agentur\">Agentur<\/a> in die Selbst\u00e4ndigkeit zu wagen:<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag mehr in deinem Leben zu arbeiten.\u201c, das wusste schon Konfuzius.<br \/>\nTrauen Sie sich, Ihren Traum zu verwirklichen \u2013 mit dem, was Sie gerne machen und gut k\u00f6nnen. Daraus entsteht die Kraft nicht aufzugeben und sich st\u00e4ndig weiterzuentwickeln, ohne dabei die Stunden zu z\u00e4hlen. Seien Sie mutig \u2013 Think big!<\/p>\n<p>Bildquelle: &copy; aXist GbR E. und A. Kosel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs gibt nur einen Weg, Gro\u00dfartiges zu leisten: Zu tun, was man liebt.\u201c \u2013 das sagte einst Steve Jobs. 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